Avengers Endgame – Film Review

Avengers Endgame ist nun das krönende Finale der bisherigen Marvel Filme, auf welches nun das Marver Cinematic Universe über 11 Jahre und 3 Phasen hinweg hingearbeitet hat. Dieses Finale ist einer der Meisterwarteten Filme diesen Jahres und dem entsprechend war auch meine Freude in diesem Film nach so langer Zeit sitzen zu dürfen Groß. Ob sich die vorfreude gelohnt hat erfahrt ihr nun in dieser Review. Bitte beachtet falls ihr den Film noch nicht gesehen haben solltet, dass eine Review nie ganz ohne Spoiler auskommt.

Endgame ist die Fortsetzung der Geschichte die in Infinity War begonnen wurde. Marvel bleibt auch dieses mal trotz einiger frischer Ideen seiner Standart-Film-Formel treu. Hier gilt also auch wie für den Vorgänger wer den bisherigen Marvel Filmen noch nie etwas abgewinnen konnte sollte auch um Endgame einen Bogen machen. Hier kommt aber dazu noch zum tragen, dass der Film schon so angelegt ist, dass man den direkten Vorgänger gesehen haben muss um einige teile des Films zu verstehen.

Der Film greift die Geschichte ziemlich direkt nach Infinity War auf und erzählt wie der nach Thanos Sieg verbleibende Teil der Avenger versucht die Auslöschung des halben Universums mit hilfe der Infinity Steine rückgängig zu machen. Der erste Versuch an die Steine zu kommen scheitert, da Thanos diese bereits zerstört hat. Dannach verfällt das Team in eine Art depression, bis nach fünf Jahren Ant Man durch zufall aus der Quanten Ebene befreit wird und durch seine Erlebnisse auf dieser einen Plan entwickelt wie an die Steine doch noch zu kommen ist.

Endgame serviert dem Zuschauer mehr vom selben was den Kinogängern schon seit 11 Jahren vorgesetzt wird und das in einer Länge von drei Stunden. Diese drei Stunden fühlen sich in einigen Momenten sehr gestreckt an. Dies kommt vorallem daher, da der Film aufgrund der Menge seiner Charaktere es nicht schafft diese tiefergehend zu behandeln. Aus diesem Grund fühlt es sich so an als würde in den drei Stunden des Filmes nur an der Oberfläche gekratzt werden, was bei mir leider Teilweise in der mitte des Filmes zu Langeweile führte. Genau dieser fehlende Tiefgang ist bei einem Film dieser Länge fast schon tragisch und sorgt dafür dass die richtig guten Szenen die der Film zweifellos besitzt ihre Wirkung nicht richtig entfalten können.

Der Film endet in einer Monumentalen Schlacht in der Marvel nochmals alles auffährt was das MCU zu bieten hat. Diese ist gut inszeniert fühlt sich aber teilweise stark gestreckt an, da jeder daran teilnehmende Charakter seine Minute im Rampenlicht benötigt. Auch fühlt sich ein teil der Auflösung dieser sehr unbefriedigend an.

Wie alle Marvel Filme hat Endgame einen hohen Produktionsstandart und ist auf technischer ebene ein guter Film. Leider wagt Endgame es nicht sich von der Standartformel für Marvel Filme zu lösen und schafft keine Innovation, welche die Formel nun nach 11 Jahren einmal gebrauchen könnte. Deswegen bleibt Endgame wie die meisten Marvel Filme ein guter aber kein sehr guter Film. Teilweise ist aber die Action an einigen stellen recht unübersichtlich was durch die vielen Schnitte und den teilweisen Einsatz der “Shaky Cam” noch verschlimmert wird. Trotzdem fühlt man sich nie als Zuschauer dadurch verwirrt.

Endgame ist ein guter Film mit den Typischen schwächen, der Marvel Formel. Fans des MCUs können hier also ohne bedenken ins Kino gehen. Vorallem da der Film es schafft, allen Charakteren denen wir nun über 11 Jahre hinweg mitgefiebert haben ein würdiges Ende der Phase drei zu spendieren. Dabei fühlt sich diese Ende sehr befriedigend und Endgültig an und ist deswegen für Fans fast schon ein must see.

Fazit:

6,8/10 Punkten

Avengers Endgame ist ein guter Film und ein würdiger Abschluss für die Reihe jeddoch ist er nicht so gut wie sein direkter Vorgänger Infinity War und besitzt eindeutige Schwächen. Auch ein Problem ist, dass neu Einsteiger in das MCU mit diesem film eindeutige Probleme haben werden, da der Film wenig erklärt sondern einfach vor sich hin erzählt. Fans des MCUs können sich diesen gut ansehen, da vorallem das Ende des Films sehr gut ist. Ob hierfür aber drei Stunden Film notwendig gewesen wären ist aber fraglich.

 

 

Über Jonas Holtz 40 Artikel
Gründer und Cheafredakteur von WFX-Creative. Seine Begeisterung für Filme, Spiele und Popkultur jeglicher art veranlasste ihn dieses Portal ins leben zu rufen.

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