Tomb Raider – Film Review

Filme und Spiele sind meist eine ungute Paarung. Wir haben uns für euch nun einmal den neuen Film zu Tomb Raider angesehen. Die ersten beiden filme waren als Spieleverfilmung ganz gut als Film aber nur mäßig. Die frage die sich wahrscheinlich viele stellen:

Schafft es Tomb Raider sowohl ein guter Film als auch eine gute Adaption eines Spiels zu sein und ist dieser Film für Kenner und nicht Kenner der Reihe geeignet?

Zu alle erst, Tomb Raider macht so nichts neues. Schafft es aber dieses unterhaltsam aufzubereiten. Aber erst einmal zur Story: Lara macht sich auf der Suche nach Ihrem schon 7 Jahre verlorenen Vater, da sie nicht glauben möchte, dass dieser Tod ist.  Durch verschiedene Hinweise findet sie heraus, dass er zuletzt auf der Suche nach dem Grab der ersten Japanischen Königin Himiko war und aus diesem Grund auf dem Weg zu der japanischen Insel Yamatai war. Auch findet sie heraus, dass er hierbei von der Weltweiten Militanten Organisation Trinity verfolgt wurde. Der Großteil des Filmes Plots dreht sich nun um die Laras Suche nach Ihrem Vater und dem Verhindern, dass Trinity den Leichnam von Himiko sicherstellt. Verkörpert wird Trinity durch Bösewicht Mathias Vogel, welcher leider als Charakter recht flach gehalten wird und auch recht austauschbar wirkt. Auch werden die anderen Nebencharaktere stark vernachlässigt und Laras Motivation beschränkt sich nur auf die Suche nach Ihrem Vater und was es bedeutet eine Croft zu sein. außerhalb dieser Kritikpunkte blüht Lara aber als Charakter auf. Alica Vikander macht hier wahnsinnig gute Arbeit und  bringt die berühmteste Frau  der Spielegeschichte auf eine sehr tolle Art und Weise zum Leben. Gesamt fehlt es aber ein wenig an Ideenreichtum, Storytechnisch bleibt der Film deswegen leider nur Mittelmass.

atmosphärisch könnt ihr euch in Tomb Raider auf einige schöne Momente freuen, vor allem die Szenen innerhalb des Grabes sind atmosphärisch toll gemacht und vermitteln schön die Beklemmende Stimmung an diesem Ort. außerhalb der eher Atmosphärischen Szenen Dominiert wie sollte es in einem Tomb Raider anders sein die Action. Diese wirkt meist eher schnell und Hektisch inszeniert, ein umstand der manche Stören könnte mir aber nicht übel auf gestossen ist. Allgemein wirken Kamera und Effekte manchmal eher so als würde man ein Spiel als einen Film sehen, was mir persönlich sehr gefallen hat einigen auch aber vor den Kopf stoßen könnte.

Tomb Raider ist inspiriert von den modernen Teilen der Reihe, welche eine verwundbarer, unsichere und weniger übersexualisierte Lara Croft zeigen. Der Film schafft aber auf eine schöne Weise kleine Anspielungen für Kenner der Reihe einzufügen. Somit schafft der Film den Spagat den nur wenige Spieleverfilmungen schaffen, sowohl für Kenner der Reihe als auch für solche die noch nie einen Teil gespielt haben verständlich und unterhaltsam zu sein, auch wenn der Film für Spieler einen Mehrwert hat.

Fazit:

7 / 10 Punkten

Der Film besitzt zwar eindeutige Schwächen und technisch gesehen einige Zweifelhafte Entscheidungen. Ist aber auf jeden Fall unterhaltsam und eine der besten Spieleverfilmungen aller Zeiten. Kenner der Spieleserie kommen auf jeden Fall auf Ihre Kosten, aber auch nicht Fans können hier gut unterhalten werden.

Über Jonas Holtz 40 Artikel
Gründer und Cheafredakteur von WFX-Creative. Seine Begeisterung für Filme, Spiele und Popkultur jeglicher art veranlasste ihn dieses Portal ins leben zu rufen.

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